Martin Schläpfer: Drittes Klavierkonzert

Martin Schläpfer: Drittes Klavierkonzert

DRITTES KLAVIERKONZERT MUSIK Konzert für Klavier und Streichorchester von Alfred Schnittke CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer MUSIKALISCHE LEITUNG Wen-Pin Chien BÜHNE UND KOSTÜME Thomas Ziegler LICHT Franz-Xaver Schaffer KLAVIER Denys Proshayev Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg Duisburger Philharmoniker PREMIERE 29. Oktober 2011, Theater Duisburg im Rahmen des Ballettabends b.10 Geschichten en miniature erzählen vom Miteinander und Gegeneinander, von Freiheit und Abhängigkeit, Bindung und Trennung, Nicht-Loslassen- und Nicht-Festhalten-Können, Hingebung und Entzweiung. „Drittes Klavierkonzert" ist ein Ballett über „die Schwierigkeit zu lieben, Freund eines Liebenden zu sein und über unser aller Bedürfnis, oftmals mehr oder völlig anderes zu begehren, zu erträumen, als wir zu erreichen vermögen" - so der Choreograph Martin Schläpfer. Es ist ein Tanzen in den Zwischentönen, ein Tanzen, das den Menschen im Körper des Tänzers braucht, um seine Seele in all ihren Schattierungen zu enthüllen. Alfred Schnittke entwickelte seine große kompositorische Begabung in den 1960er Jahren. Jenseits aller Grabenkämpfe der Neuen Musikszene schrieb er eine keiner Schule zuzuordnende Musik, die stilistisch quasi alles durchquert, was irgendwann einmal komponiert wurde. „Eigenes" und „Fremdes", Altes und Neues durchdringen sich auch in seinem 1979 dem Pianisten Vladimir Krajnev gewidmeten Klavierkonzert zu Bildern und Assoziationen, die zu den Urgründen des Seins führen. Sein sensibles inneres Ohr verstand Schnittke dabei als „Nadelöhr für die gesamte, so vielfältige Welt".