Schon mit 16 Jahren trat Lothar de Maizière in die CDU der DDR ein. „Damit umging ich sowohl FDJ wie SED“, erzählt der DDR – Politiker in der Sondersendung „25 Jahre Einheit“ auf TV Berlin. Im Gespräch mit Peter Brinkmann zeichnet de Maizière den Weg vom Mauerfall und seiner Wahl zum Vorsitzenden der DDR – CDU am 10. November 1990 bis zum Tag der Vereinigung am 3. Oktober 12990 nach. „Es war nicht einfach“, so de Maizière. „Vor allem die NATO – Frage hat einiges Kopfzerbrechen gemacht.“ Schließlich wurde der Vertrag über die Einheit am 12. September 1990 in Moskau unterschrieben. „Den Kugelschreiber – ein billiges Stück aus Taiwan habe ich geklaut. Schließlich habe ich damit quasi den Friedensvertrag mit Deutschland unterschrieben.“ Das „gute Stück“ ist jetzt im Alliierten Museum in Berlin zu sehen.