„Liebste Schwerster, ich glaube ich habe dir einen kleinen Dienst erwiesen. Ich berichtete dir doch, dass ich Duccio neulich getroffen habe, als er Sofia bezirzen wollte. Ich habe ihn kürzlich wiedergetroffen. Er humpelte betrunken im Konstantin-Bezirk vor sich hin. Welch trauriges Bild das war, Claudia. Noch immer erstaunt es mich, dass du diesen Mann einst liebtest. Genauso erstaunt es mich, dass ich diesen Mann einst meinen Freund nannte. Doch seltsamerweise scheint er einfach Bestandteil meines Lebens zu sein. Nachdem ich ihn mit 17 Jahren in deinem Namen verprügelte traf ich ihn etwa 35 Jahre später in Roma, als ich nach Leonardos Gemälden suchte. Auch dort beschmutzte er deinen Namen und ich verprügelte ihn. Und nun belästigte er Sofia und ich verprügelte ihn. Man könnte mich wohl aus Raufbold bezeichnen. Ich kann mir das Grinsen einfach nicht verkneifen. Heute scheint sowieso ein ziemlich kämpferischer Tag zu sein. Ich prügelte mich mit einem richtigen Raufbold, der Leute zum Vergnügen schlägt. Selbst als ich ihn in die Rolle des Opfers setzte, gab er nicht auf. Ehrgeiz und Mut hat er und schlecht kämpfen kann er eigentlich auch nicht, weswegen ich ihm einen Platz bei den Assassinen anbot. Die meisten meiner Rekruten sind schlau und agil, aber einen kämpferischen Rekruten kann ich auch gebrauchen. Womit ich wieder bei meinen Rekruten wäre. Eine Schwindlerin innerhalb der Roma namens Mirela, sorgt für Trubel innerhalb der Roma-Gruppen. Gleichzeitig betrügt sie die Armen und lockt so die Augen der Stadtwachen auf sich. Gemeinsam mit der Assassine, die den Bezirk bewacht, folgten wir einer Roma die die Schwindlerin zur Rede stellen wollte. Die Schwindlerin vergiftete die Roma und liess es wie einen Mord wirken. Zu zweit beruhigten wir die Wachen und brachten die Roma in Sicherheit. Die Assassine sucht noch nach der Schwindlerin. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir sie haben..."