Hier ein kleiner Einblick in das Gameplay von Plants vs. Zombies 2! Bericht von gamezon.de: In der kommenden Woche erscheint endlich der Nachfolger eines der beliebtesten Mobile-Spiele weltweit: Plants vs. Zombies 2: It's about Time macht seinem Untertitel alle Ehre. Es ist nicht nur Zeit dafür gewesen, es geht auch wirklich um Zeit. Um genau zu sein sogar um Reisen durch die Zeit. Weil Deppie Dave, der trottelige Überlebende einer Zombie-Apokalypse, den geilsten Taco aller Zeiten verputzt hat, will er zurückreisen, um ihn nochmal zu futtern. Gesagt, getan, immerhin steht in der Garage eine Zeitmaschine. Plants vs. Zombies 2: It's about Time im iPad-Test (4) Plants vs. Zombies 2: It's about Time im iPad-Test (4) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Aber Deppie Dave wäre kein Depp, wenn er sein Ziel auch direkt im ersten Anlauf erreichen würde. Die Zeitreise geht schief und Dave landet im antiken Ägypten, ein paar Jahre vor der Zeit, die er eigentlich erreichen wollte. Es hilft nichts: Bevor wir in der Zeit weiterreisen können, müssen wir erst einen Haufen Zombies plattmachen. Das Spiel unterteilt sich dabei in mehrere Levels, die von einer Übersichtskarte verbunden sind, wie man sie aus Super Mario kennt. Immer wieder gibt es Abzweigungen, die von Toren verschlossen sind. Mit Schlüsseln, die man in den Levels immer wieder findet, kann man sie öffnen. Perfide: Schon in der ersten von bislang drei Welten kann man theoretisch nicht alle Türen durch Loot-Schlüssel öffnen. Plants vs. Zombies 2 weiß aber Rat: Für 1,79€ kann man die Tür auch einfach durch den Einsatz von echtem Geld öffnen und die dahinter verborgenen Extras, nämliche neue Pflanzen, freischalten. Free2Play, ein teurer Spaß Anders als sein Vorgänger kostet Plants vs. Zombies 2 erst mal keinen Cent. Im App Store von Apple kann man es kostenlos für sein iPad, iPhone oder iPod touch herunterladen. Doch Kohle macht PopCap damit sicher trotzdem. Egal ob Pflanzen, Münzen, Abkürzungen oder Items: Alles, was Zeit kostet, kann durch den Einsatz von barer Münze umgangen werden. Pflanzen kosten 2,69€ pro Freischaltungen, Münzen je nach Paket zwischen 2,69€ und 44,99€. 45€ für ein Spiel, das kostenlos sein soll... Ein teurer Spaß. Bei 45€ bleibt es natürlich nicht, wenn es nach PopCap geht. Verbesserungen, etwa mit mehr Sonnen ins Spiel zu starten, verkauft das Unternehmen auch. Um den Schnäppchen-Trieb anzusprechen, werden die unterschiedlichen Boni zu Paketen gebündelt und gemeinsam verkauft. Das alles wäre nicht schlimm. Auch PopCap muss Gehälter bezahlen und Geld erwirtschaften. Was aber stört, ist zwanghaftes Backtracking. Wer mehr als nur eine Handvoll Schlüssel finden will, muss immer und immer wieder dieselben Levels wiederholen. Schon nach wenigen Minuten hat man das Gefühl, dass man auf jeden Fall Geld ausgeben sollte. Plants vs. Zombies 2 verzichtet dabei sogar auf eine steil ansteigende und dann stagnierende Spielspaß-Kurve. Während man in vielen Free2Play-Spielen anfangs noch Glücksmomente erlebt, reibt Plants vs. Zombies 2 einem direkt im Tutorial unter die Nase, wo man seine Kohle am besten lassen soll: Im Ingame-Shop. Am Gameplay hat man sonst jedoch glücklicherweise nur wenig verändert. Auf der linken Seite des Screens ist Daves Hütte (alternativ Pyramide oder Piratenschiff), von rechts rauschen feindliche Zombies und Mumien heran. Ihr Ziel ist unser Gehirn. Nur Pflanzen machen ihnen den Garaus. Von der Erbsenschleuder über ein Kohl-Katapult bis hin zum "Blumerang" gibt es ein lustiges Arsenal mit vielen Neuerungen. Ganz so kreativ wie die Facebook-Auskopplung Plants vs. Zombies: Adventures ist der Nachfolger zwar nicht. Aber das gewohnt kultig inszenierte Geschicklichkeitsspiel braucht das auch nicht: Im zweiten Teil finden die Macher zurück zu ihren Wurzeln. Ein paar Neuerungen haben es dennoch in das Tower-Defense-Spiel geschafft. So gibt es nun Superdünger. Spezielle Zombies, die grün leuchten, liefern je eine Dosis davon. Wenn man sie auf eine Pflanze anwendet, dreht sie vollkommen durch. Der Blumerang verschießt etwa dutzende Bumerangs auf einmal, Erbsenkanonen werden zum fetten Erbsen-MG und Sonnenblumen liefern auf einmal ein halbes Dutzend Sonnen ab. Der Dünger hilft in Situationen, die ansonsten eng geworden wären -- ist aber trotzdem selten genug, um das Gameplay nicht unnötig zu vereinfachen.