Mit Nora Koenig und Pitt Simon sowie mit wechselnden Gästen mit Kleinstauftritten Regie Carole Lorang Bühne/Kostüme Peggy Würth Dramaturgie Mani Muller Video von L-pod Group Vorstellungen am 14. 16. 20. 22. 23. 26. und 27. März 17. 18. 19. April 2012 um 20 Uhr im Kasemattentheater Auf engstem Raum erhält der Zuschauer, in der Rolle des Voyeurs, Einblicke in verschiedenste (dramatische) Schicksale die ebenso schnell sichtbar beziehungsweise wieder ausgeblendet werden. Seltsam-komische Momentaufnahmen skizzieren das alltäglich Sinnlose des zwischenmenschlichen Beziehungsuniversums. "MiniDramen sind Kürzestücke, szenische Reduktionen, dramatische Abbreviaturen und Bagatellen, sind dramatische minimal art." (Karlheinz Braun, Sätze zum MiniDrama, Verlag der Autoren, Frankfurt am Main, 1987) Das MiniDrama braucht die grossen Probleme nicht zu lösen. Es scheint daher befreit vom Druck des Dramatischen, vom Zwang zum Bedeutenden, befreit vom Anspruch des Theaters als einer moralischen Anstalt. Im MiniDrama sprengt eher anarchische Lust die Formen der Welt und die des Theaters in lauter kleine Stücke, um in den Splittern selbst ein MiniWeltTheater zu entdecken. Dies scheint dann in absurden Dialogen, komischen Nummern, blutigen Witzen, makabren Pointen, -als MiniDrama. Autoren: Kurt Batsch, Pierre Henri Cami, Ken Campbell, Anton Cechov, Daniil Charms, Philipp Engelmann, Harmut Geerken, Jiri Kolar, Reinhard Lettau, Jürgen Lodemann, Gerhard Rühm, Kurt Schwitters