Hörbuch Wilhelm Busch: Fipps der Affe, eine Bildergeschichte von Wilhelm Busch erschienen im Jahr 1879 im Bassermann Verlag. Kapitel 10. Wieso reden die Menschen so viel? Professor Klöhn und Doktor Fink der würdige Doktor schwatzen beim Glas Portwein so viel, dass es Fipps zu viel wird. Spricht doch der Fink über erfreulich harmlose Tiere! Für ihn ist der Mensch und dessen Sprache das Beste, das die Natur hervorgebracht hat. Währen dieser akademischen Rede bereitet Fipps seine Streiche vor. Herr Doktor Fink verlässt das Gespräch mit mäßiger Würde… Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl geboren und starb am 9. Januar 1908 in Mechtshausen bei Seesen. Busch war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Seine erste Bildergeschichte als Tafeln erschien 1859 und als ein Buch Bilderpossen 1864. Schon in den 1870er Jahren zählte er zu den bekannten Persönlichkeiten Deutschlands. Zu seinem Todeszeitpunkt galt er als ein „Klassiker des deutschen Humors“, der mit seinen satirischen Bildergeschichten eine große Volkstümlichkeit erreichte. Er gilt heute als einer der Pioniere des Comics. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Bildergeschichten Max und Moritz, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe und die Knopp-Trilogie. Viele seiner Zweizeiler wie „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“ oder „Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich“ sind zu festen Redewendungen geworden. Seine Satiren verspotten häufig Eigenschaften einzelner Typen oder Gesellschaftsgruppen. So greift er in seinen Bildergeschichten die Selbstzufriedenheit und zweifelhafte Moralauffassung des Spießbürgers und die Frömmelei bürgerlicher und geistlicher Personen an. Wikipedia.org Gelesen von Gunner Linde